Prüfen Sie, ob eine Postleitzahl eingegeben wurde und versuchen Sie es erneut

+ Zusammenfassung

Dieser Fehler tritt bei Online-Überweisungen auf, wenn der Empfänger keine BLZ, Kontonummer oder Kundennummer (bei den Online-Empfänger-Details, es reicht beliebiger Text, er darf bloss nicht leer sein) eingetragen hat oder eventuell Leerzeichen am Anfang oder Ende enthalten sind.


Problem:

Bei Online-Überweisungen kommt folgende Fehlermeldung:

Money konnte die Aufforderung nicht erstellen, da ein interner Fehler aufgetreten ist. Prüfen Sie, ob eine Postleitzahl eingegeben wurde und versuchen Sie es erneut. Wenn sich das Problem nicht beheben läßt, wenden Sie sich bitte an den technischen Support von Microsoft.

Die Postleitzahl ist allerdings eingetragen (oder auch nicht).

Lösung:

Man überprüfe in den Online-Empfänger-Details, ob BLZ, Kontonummer korrekt eingetragen sind und auch das Kundennummernfeld nicht leer ist. Außerdem sollte keiner dieser Einträge ein führendes oder abschließendes Leerzeichen haben, da auch dieses gelegentlich falsch interpretiert wurde. Am besten von BLZ und Kontonummer nur die Ziffern ohne Leerzeichen davor, dazwischen oder danach eintragen und bei Kundennummer einen beliebigen Text, der nur nicht leer sein sollte (man darf natürlich auch die Kundennummer beim Empfänger eintragen). Die Online-Empfänger-Details sind über die Empfänger-Seite über den Knopf "Details und Zahlungsinformationen ändern" zu erreichen.

Hintergrund:

Die Fehlermeldung ist leider sehr irreführend und auf eine schlechte Übersetzung bzw. Übertragung auf deutsche Verhältnisse zurückzuführen. Bei der Einrichtung einer Online-Überweisung wird überprüft, ob alle notwendigen Informationen zur Ausführung vorhanden sind, und falls nicht, sollte normalerweise ein Fenster erscheinen, in dem diese Daten eingetragen werden müssen und bereits an dieser Stelle nur dann abgeschlossen werden können, wenn alle Daten eingetragen sind. (Ich selbst weiß nicht, wie es überhaupt möglich ist, die Meldung zu bekommen, ohne in der Money-Tabelle direkt etwas zu ändern...)

Was hat das Ganze aber mit der Postleitzahl zu tun? Hier zeigt sich wieder mal eine etwas nachlässige Übersetzungsarbeit aus dem US-Englischen. Die interne Funktion beim Eintragen einer Online-Überweisung überprüft, ob alle notwendigen Informationen tatsächlich eingetragen wurden. In den USA wird nun aber normalerweise alle per Scheck bezahlt. Es gibt Unternehmen und Banken, die sogeanntes Bill Pay anbieten, und einem damit das Ausfüllen der Schecks erspart. Der Empfänger bekommt dann eben einen Scheck von der Bank oder dem Unternehmen geschickt, statt direkt vom Zahlenden. Selbstverständlich muss für den Versand die komplette Anschrift des Empfängers und natürlich auch die Kundennummer vorhanden sein, denn ausschließlich über die Kundennummer kann die Zuordnung der Zahlung zur Rechnung geschehen.

Beim Übertragen auf deutsche Verhältnisse mussten nun einige Veränderungen vorgenommen werden, insbesondere weil Überweisungen ausgeführt werden und keine Schecks versandt werden. Offensichtlich wurden dabei die Fehlermeldung falsch zugeorndet, so dass bei einer fehlenden BLZ oder Kontonummer des Empfängers (beides Informationen, die in den USA ja nicht benötigt werden) die Meldung mit der Postleitzahl "missbraucht" wird, die dann leider für die eigentliche Verwendung falsch übersetzt wurde. Den US Ursprung von Money in diesem Zusammenhang erkennt man auch daran, dass man die vorhandenen Adressfelder eines Empfängers, der für Online-Überweisungen eingerichtet wurde, in den normalen (nicht-online) Empfänger-Details genauso wie die BLZ und Kontonummer nicht mehr ändern kann, was eigentlich in Deutschland wenig Sinn macht, da die Empfängeranschrift völlig irrelevant ist für eine Überweisung. Genausowenig sinnvoll ist es eigentlich, wie es in Money der Fall ist, für jede eigene Online-Bank jeweils die Kontonummer und BLZ des Empfängers (also einmal für meine Sparkasse und einmal für meine DreBa), obwohl diese Daten natürlich in der Regel immer gleich sind. Da aber in den USA jedes Bill-Pay-Unternehmen beliebige Informationen für die korrekte Sender und Empfängerzuordnung verwenden kann (häufig werden die Empfängerdetails im Internet direkt beim Unternehmen hinterlegt, so dass nur noch ein Empfängerschlüssel notwendig ist...), wird dies auch im deutschen Money so gemacht...

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Dieser Knoten wurde am 10-Jun-2004 17:04:41 von Gerald Vogt erstellt.
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